Trotz einiger Parallelveranstaltungen wie Ausschusssitzungen oder dem Maientag kamen über 20 Interessierte nach Uhingen zur öffentlichen Fraktionssitzung und anschließendem Bürgerdialog. Eingeladen haben hierzu die Ortschaften Uhingen, Albershausen, Ebersbach und Schlierbach.

2. Bürgerdialog in Uhingen

2. Bürgerdialog in Uhingen

Bürgermeister Matthias Wittlinger, sprach als Hausherr ein kurzes Grußwort. Er erwähnte dabei, was sich in Uhingen tut und bewegt: Uhingen geht es momentan gut und ist froh, wenn es Firmen aus der Stadt halten kann. Derzeit läuft gemeinsam mit der Stadt Ebersbach die Entwicklung eines Industriegebiets mit mehr als 10 ha. Allerdings regen sich hier größere Widerstände, die es zu bewältigen gilt.
Riesige Herausforderung für Uhingen sind die Kreisfinanzen. Derzeit kann sich Uhingen die Kreisumlage leisten, aber wenn wir das hohe Niveau verlassen, wird es für Uhingen schwierig, diesen Posten zu bedienen, gerade für die kommenden Generationen.
Das Schloss Filseck als Paradebeispiel, dem Uditorium mit ca. 250 Veranstaltungen – jedes Jahr und dem Gerberbräu sind alles gute Punkte, die für die Stadt Uhingen mittlerweile auch touristisch interessant machen.
Vom Kreisverbandsvorsitzenden BM Hans-Rudi Bührle, folgte eine kurze Information zum Verband, ehe Werner Stöckle, Fraktionsvorsitzender im Kreistag, zur Kreispolitik überleitete. Hauptthema war dabei der Neubau der Klinik am Eichert. Sorge bereitet aktuell auch der schlechte Ruf in den Medien. Einen kurzen Input gab es auch zum Erweiterungsbau des Landratsamts, der auf einen Antrag der Freien Wähler um ein Stockwerk erhöht wurde. Nicht fehlen durfte als großes Thema die Vollmitgliedschaft in den VVS bzw. dem ÖPNV.
Reiner Ruf berichtete über die Arbeit der Freien Wähler in der Region. Er ging auf drei Themen ein: S-Bahn mit der insgesamt schwierigen verkehrlichen Entwicklung, Windkraft, die sicher nicht so umgesetzt werden kann, wie es ursprünglich geplant war und dem Hinweis auf die internationale Bauausstellung.
Im Anschluss folgte der Diskussionsprozess mit den anwesenden Bürgern.
Gibt es Überlegungen zu barrierefreien Bahnhöfen und wird bei den Waggons dran gedacht? Bis auf 2 Bahnhöfe sind in der Region alle Bahnhöfe barrierefrei zugänglich. Die Anwesenden nahmen den Hinweis aber dankend auf.
Auf eine Frage hin beantwortete BM Bührle, dass die Freien Wähler für eine verantwortliche, solide Finanzpolitik stehen.
Welche Schurwaldquerung zwischen Esslingen und Donzdorf ist aus Regionssicht realistisch? Aktuell sei der Zug abgefahren. Am Regionalverkehrsplan arbeitet die Region seit 2011 und es seien über 1.000 Stellungnahmen eingegangen. Allerdings ist die Region kein Straßenbaulastträger. Hier muss der Bund tätig werden. Die Region will keine liniengetreuen Plan aufzeigen…
Der Dialog schloss noch mit kommunalen Gesprächen und die Anwesenden ließen den Abend ausklingen.


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