Als einen begrüßenswerten Zwischenschritt zum Erreichen eines verlässlichen Halbstundentaktes auf der Filstal-Schiene, sieht die Kreistagsfraktion der Freien Wähler das verbesserte Bedienungskonzept für den bis Geislingen fahrenden MetropolExpress mit zwei Verbindungen je Stunde ab Dezember 2019. Damit sei zwar bei weitem noch nicht die angestrebte und dringend notwendige Durchbindung bis Ulm erreicht, so der Fraktionsvorsitzende Werner Stöckle in seiner Stellungnahme, dennoch müsse man zunächst mit der jetzt gefundenen Lösung zufrieden sein. Vor allem wenn man wisse, welch beklagenswerte Situation derzeit mit dem Angebot auf der Schiene im Filstal gegeben sei. Es kann erwartet werden, dass nach dem Übergang der Fahrleistungen auf den neuen Betreiber GoAhead, Zugausfälle und Verspätungen der Vergangenheit angehören. Zur Erhöhung der Betriebsqualität gehört auch das zum Einsatz kommende, neue Wagenmaterial im dann einheitlichen Landesdesign.
Jetzt gelte es, seitens des Landkreises weiterhin und mit Nachdruck alle Anstrengungen zu unternehmen, um trotz aller bisher negativen Aussichten, doch noch die Durchbindung bis Ulm zu erreichen. Mit der zu erwartenden Qualitätswende muss auch eine spürbare Verbesserung der Situation auf den Bahnhöfen erreicht werden. Speziell was die Sauberkeit und Sicherheit anbelangt. Hier gibt es nach Auffassung der Freien Wähler noch einen erheblichen Nachholbedarf.


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